Die Norm DIN 18031.2 ist weltweit ein Begriff und dient Investoren zur Entscheidungsfindung bei der Auswahl eines geeigneten Sportbodens. Für die Zertifizierung eines Sportbodens durch eine entsprechende Materialprüfanstalt, muss ein Sportboden-System über genau definierte Eigenschaften verfügen, bzw. bestimmte Anforderungen erfüllen:
| Bezeichnung |
Beschreibung |
Mindestanforderung |
| Kraftabbau |
Unter Kraftabbau versteht man die Verringerung und Rückprallkraft im Vergleich zu einem unnachgiebigen Boden. |
Min. 53% der Stoßkraft müssen abgebaut werden. |
| Standardverformung |
Definiert die vertikale Verformung des Sportbodens unter Belastung. |
Die Standardverformung muss min. 2,3 mm betragen. |
| Verformungsmulde |
Bezeichnet die Ausdehnung der Verformungsmulde in einem Abstand von 500 mm zur Krafteinwirkung. |
Maximale Verformung zur Standardverformung 15%. |
| Gleitverhalten |
Charakterisiert die Eigenschaft einer Sportbodenoberfläche. |
Geforderter Gleitreibungswert 0,4-0,6 m. |
| Rollende Last |
Gibt die Widerstandsfähigkeit gegenüber rollenden Belastungen an. |
Min. 1500 N Achslast ohne Schäden. |
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Sportbodenarten: Flächenelastische und punktelastische Sportböden. Dazwischen liegen die Mischformen: Kombiniertelastische und mischelastische Konstruktionen.
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Flächenelastischer Sportboden Nachgibiger, biegesteifer Boden mit großflächiger Verformungsmulde. |
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Kombielastischer Sportboden Flächenelastischer Boden mit punktelastischer Oberschicht. |
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Mischelastischer Sportboden Nachgibiger, biegeweicher Boden mit einer flächenversteifenden Komponente. Die Verformungsmulde ist kleinflächig. |
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Punktelastischer Sportboden Nachgibiger, biegeweicher Boden mit einer eng an die Belastungsfläche angepassten Verformungsmulde. |
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Der große Vorteil, den flächenelastische Sportböden gegenüber anderen Konstruktionen haben, ist die bessere Eignung für fast alle Tanzsportarten, bei bedeutend höherer Lebensdauer durch die robuste Bauweise.
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